Tour de Tirol

Gesamtsiegerehrung Tour de Tirol 2. Platz M35


Gesamtsiegerehrung Tour de Tirol 2. Platz M35


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Fotos: Winfried Stinn 
 

„Tour de Tirol“: 3 Tage - 73,3 Kilometer - 2.200 Höhenmeter

Tassani bester Deutscher


Söll. Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring-Team Salomon erreichte nach insgesamt 73,3 Kilometern und 2.200 Höhenmetern als mit Abstand bester Deutscher den hervorragenden siebten Gesamtrang aller 203 „Finisher“.
Dabei gelang es dem 39jährigen Ainringer Team Salomonläufer bereits beim Prolog der dreitägigen Tour, beim Alpbachtaler „Zehner“ im Blumendorf Reith mit dem 16. Gesamtrang (35:54 Minuten) auf der hügeligen Strecke auf den dritten Podestplatz seiner Klasse M35 zu laufen. Dabei galt es die richtige Mischung aus Kräfte sparen ohne all zu viel Zeit zu verlieren, zu finden, was dem heimischen Läufer allen Anschein nach gut gelang.
Bei Tassani`s Paradedisziplin, dem Bergmarathon machte der 1. Vorsitzende des SC Ainring entscheidend Boden gut und schob sich nach 3:33:03 Stunden über amtlich vermessene 42,195 Kilometern und 2.200 Höhenmetern von Söll über Elmau, dem Hartkaiser und Hexenwasser zur „Hohen Salve“, auf den siebten Zwischenrang nach zwei von drei Tagen.
Beim abschließenden Halbmarathon über vier Runden um den Walchsee mußte der heimische Bergläufer alle Kräfte mobilisieren um seinen siebten Gesamtrang im internationalen Elitefeld zu sichern. Dabei reichte eine Zeit von 1:20:30 Stunde mit einem Kilometerschnitt von knapp unter 3:50 Minuten um hinter drei kenianischen Nationalteam-Läufern, dem 7-fachen Berglaufweltmeister und Marathon Olympia-Teilnehmer Jonathan Wyatt aus Neuseeland, dem Österreicher Herbert Gruber und dem Schweizer Puricelli als bester Deutscher Rang sieben zu sichern. Somit setzte sich Tassani in der Endabrechnung, mit einer Gesamtzeit von 5:29:28 Stunden gegen dem Geheimfavoriten Albuin Schwarz (Rang 8) und Karl Prungrabner (beide Nationalteam Österreich) doch recht deutlich durch. Das brachte Tassani auch in der Altersklasse hinter Weltmeister Wyatt auf den zweiten Podestplatz. Der Südtiroler Bergsprintsieger des Transalpine-Runs, Michael Fischer mußte sich mit Gesamtrang 15 begnügen und fiel somit sogar aus den Preisgeldrängen.
Als zweitbester Deutscher erreichte Harald Stecker knapp vor Otto Hörmann auf den Rängen 31 und 33 (beide TV Jahn Kempten/6:18:32 Stunden, sowie 6:19:46 Stunden) das Ziel. Toursieger wurde der Kenianer Raymond Chemungor in 4:53:58 Stunden vor Jonathan Wyatt (4:55:14 Stunden) und Daniel Bett/Kenia (4:58:51 Stunden).
Bei den Damen siegte die Deutsche Nationalläuferin Veronika Ulrich in 6:12:59 Stunden vor den österreichischen Nationalläuferinnen Monika Feuersinger (6:26:37 Stunden) und Marion Kapuscinski (6:26:48 Stunden).
Aus heimischer Sicht überzeugte der Salzburger Richard Pirngruber (Team Robel Freilassing) in 6:52:08 Stunden als Gesamt 71ter.